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Tagebuch 2010 von Cleo

Januar 2010

Seit dem 1. Januar gehen wir einmal pro Woche zu viert ins Gelände auf den Ausritt. Stefan mit mir und Silvia mit Madam.
Madam wohnt auch im Gerlisberger Stall, vier Boxen weiter vorne. Sie ist eine sportliche Stute mit sehr schönen Gängen und sie reagiert genauso sensibel wie ich.
Es ist etwas komisch, wenn Silvia Madam reitet und sie etwas sagt. Dann gehorche ich ihr und Stefan will etwas anderes. Naja - da soll Pferd Mensch verstehen. Auf jeden Fall macht es auch Spass mit Stefan. Er ist mega lieb mit mir und er verwöhnt mich.

"Madam" - Holländer Halbblutstute - 165 cm. Hier mit ihrer Besitzerin Seraina :-)

März 2010

31. März: Auf dem heutigen Ausritt im Dunkeln, es geht bergab, hören Silvia und ich die Wildschweine knacken und rascheln. Ich erschrecke und stolpere. Danach schmerzt mein linkes Vorderbein und ich lahme. Silvia meint zuerst es sei etwas mit dem Hufschuh nicht in Ordnung. Dann geht es bald wieder zurück in den Stall.

April 2010

Am 1. April ist meine Fessel etwas warm und ich lahme immer noch, darum lässt mich Silvia stehen.
2 Tage später kommt die Tierärztin Frau Dr. Blaser vorbei und untersucht mich gründlich. Diagnose: Schmerzen im Bereich zwischen Fesselgelenk und Hufzehe. Verdacht auf tief liegenden Hufabszess, oder Bänderzerrung (Wendeschmerz). Ich erhalte einen Hufverband und Boxenruhe verordnet.
3 Tage später kommt der Hufverband weg. Und weil weitere 4 Tage später die Lahmheit unverändert ist, muss ich 8 Tage lang das scheusslich schmeckende Equipalazone einnehmen und nochmals 10 Tage in der Boxe ruhen. Der Hufabszess wird ausgeschlossen, bleibt die Bänderzerrung. Ich darf auf die Weide an der Hand.

19. April: Es geht meinem Bein etwas besser und endlich erlaubt die Tierärztin wieder täglich ca. 20 Minuten Bewegung im Schritt und Weidegang mit meinen Pferdekameraden.

Mai 2010

02. Mai: Meinem Fesselgelenk gehts noch nicht wirklich gut. Doch wir verlängern die Spaziergänge/Ausritte. Natürlich darf ich auch regelmässig mehrere Stunden auf die Weide.

10. Mai: Wir dürfen nun ca. 1 Stunde im Schritt ausreiten, mit kurzen Trab-Abschnitten. Die Muskulatur muss wieder aufgebaut werden. Im Trab, speziell bei weichem Untergrund, sieht man die Gangunregelmässigkeit noch gut. Darum ist der Arbeitsplatz vorläufig kein Thema.

21. Mai: Frau Dr. Blaser kommt vorbei und mein linkes Vorderbein wird von der Fessel bis zum Huf geröngt.
Resultat: Die Knochenteile sehen alle super aus und es bestehen keine unruhigen Übergänge. Keine Entzündung und keine Arthrose. Silvia ist sehr erleichtert.
Scheint nun doch so, dass es sich um eine Bänderverletzung handelt die einfach seine Zeit zur Heilung benötigt.

Juni 2010

Wir verbringen viel Zeit auf der Weide und bei warmen Wetter dürfen alle Pferde die ganze Nacht dort verweilen. Das gefällt mir sehr! Wir sind auf 4 grosse Weiden aufgeteilt. In meiner Gruppe ist der 3-jährige Henrik und die 17-jährige Nitka. Wir verstehen uns bestens und ich fühle mich sehr wohl!
Silvia reitet mich regelmässig, immer noch auf hartem Boden, viel Schritt mit kurzen Trababschnitten. Einen Tag lahme ich fast nicht und am anderen Tag wieder deutlicher. Silvia ist etwas traurig, dass wir keine Reitstunden, Patroillenritte, oder Ausritte mit ihren Kameradinnen machen können. Meine Genesung und mein Wohl geht ihr jedoch über alles, darum wird sie geduldig sein.

August 2010




8. August: Familienausflug

Stefans Schwester, Schwager und Nichte kommen zu Besuch. Wir gehen zusammen auf einen gemeinsamen Spaziergang.  



Sophie hat den Mut auf mir zu reiten. Sie macht das sehr gut. Stefan und Silvia haben mich stehts im Auge und greifen ein, wenn ich Sophie nicht gehorchen will.  


Schon ein paar Tage huste ich öfters. Als ich dann ab dem 9./10.08.10 wirklich erkranke (Bronchitis mit Fieber), organisiert Silvia über die Tierärztin einen Hustensirup den ich ab dem 11.08. zweimal tächlich erhalte. Sofort tritt eine Besserung ein und eine Woche später ist der Husten weg und ich bin wieder mega fit.

27. August: Armanda und Silvia holen verladen mich ins Cleomobil. Jarem ist auch da und auch er besteigt den Pferdeanhänger. Es folgt eine etwas längere Fahrt.
Als wir aussteigen, kommt mir dieser Platz bekannt vor. Ich darf in ein Paddock und erhalte Heu. Jarem kommt in einen Auslauf, vis à vis von mir. Armanda und Silvia setzen sich auf eine Bank und essen etwas. Danach verschwinden sie und kommen mit Aramis wieder. Er begrüsst mich stürmisch. Ich erkenne ihn zwar, doch ich drohe ihn an, denn er soll die Pferderegeln beachten. Nach der Begrüssung wird Aramis gereinigt, denn er hat anscheinend zuvor ein Schlammbad genommen. Schön herausgeputzt müssen wir zuerst für Fotos posieren und danach geht's auf einen Spaziergang. Silvia reitet auf mir und Aramis geht neben Armanda her.
Als wir wieder zurück sind, darf Aramis noch ein Stück mit uns als Handpferd mitgehen. Wir machen das ganz gut. Oder? Danach geht Aramis zurück zu seiner Gruppe und wir fahren bald wieder nach Hause.

26. September 2010

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26. Dezember 2010

Wir geniessen die Wintersonne ....

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