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Unsere Mitbewohner "Pepsi" und "Ringo"

Pepsi und Ringo sind seit vielen Jahren unsere Begleiter.
Es sind beides Kongo-Graupapageien und es sind Wildfänge, was im Grunde genommen traurig ist. Früher wurden die Papageien in der freien Wildbahn eingefangen, doch heute werden in der Schweiz ausschliesslich Nachzuchten verkauft.

Wer ist Pepsi?

Pepsi ist eine Henne (Weibchen). Sie wurde ca. im Jahr 1984 in Afrika geboren.
Ganz jung kam dieser Papagei in die Zoohandlung Tierfreund in Uster, wo ich zu dieser Zeit als Filialleiterin arbeitete und ihn eigenhändig an eine junge Familie verkaufte. Die Familie nannte den Papagei Rico, weil das Geschlecht des Vogels damals noch unbekannt war. Später einmal hörte ich, dass die Familie den Papagei verkaufen wolle.

Am 02.02.1990 wurde ich, aufgrund einer Reportage des Magazins "Beobachter", unverhofft Besitzerin dieses Papageis. Er sah jämmerlich aus. Sehr traurig und beinahe ohne Federn, die aus Kummer vom Tier selbst gerupft wurden. Da Pepsi, so nannte ich das Häufchen Elend, wirklich beinahe am Lebensende angelangt war, suchte ich sofort einen Tierarzt auf, um Vitamine zu spritzen. Da ich schon einen Graupapagei besass, wurde Pepsi sogleich mit Knüli bekannt gemacht, obwohl er noch nie einen anderen Papagei akzeptieren wollte. Und siehe da - er war dem Weibchen wohlgesinnt und näherte sich ihr an. Bald bekam Pepsi ihre Lebensfreude und Fitness zurück und sie wurden unzertrennliche Freunde.
Nach und nach glaubte ich den Papagei "Rico" zu erkennen, der wie erzählt wurde, von einer Familie her kam, die ihn nocht mehr wollte. Dies bestätigte sich später dadurch, dass Pepsi beim Spielen öfters mal das Wort "Rico" aussprach.

Leider wurde das Männchen Knüli, 29-jährig, sehr krank. Da Knülis Körper negativ auf Antibiotika reagierte, war dies sein Todesurteil. Für homöopatische Mittel war es zu spät und so starb er im November 1995 in meinen Armen. Es war für mich ein sehr trauriger Tag, weil mich Knüli während 17 Jahren begleitete. Er war ein Geschenk an mich, vom Kunstmaler "Charascho", weil sich der Papagei und sein neuer Hund nicht ausstehen konnten.

Pepsi leidete sehr unter dem Tod ihres Partners. Sie frass kaum noch und riss sich innert einer Woche wieder alle Federn aus. Verkroch sie sich im Nistkasten und trauerte.

Wir suchten verzweifelt nach einem neuen Partner für Pepsi. Doch genau zu diesem Zeitpunkt war kein Graupapagei zu finden. 3 Wochen später fanden wir einen uralten Vogel im Tessin. Pepsi kam zwar wieder aus dem Nistkasten und frass, doch wirklich anfreunden wollte sie sich nicht. So waren wir auch nicht traurig, als die Frau aus dem Tessin den Papagei nach 3 Wochen wieder zurückhaben wollte, weil er ihr so fehlte.

Die Suche nach einem neuen Papagei ging wieder los und diesmal wurden wir fündig.

Wer ist Ringo?

Ringo ist ein Hahn (Männchen, endoskopiert) und im Jahr 1991 in Afrika geboren.
Am 13.01.1996 konnten wir den wilden Grauen kaufen, der vom Züchter aufgrund erfolgloser Verpaarungen ausgeschieden wurde.
Ringo war anfangs sehr wild. Er machte die Laute der Affen nach und hüpfte auch wie ein Affe in der Volière herum. Pepsi fand ihn sehr attraktiv und verliebte sich auf Anhieb.

Stefan, der sein Büro im gleichen Zimmer hatte musste einiges an Lärm erdulden und wir überlegten uns zwischendurch, ob wir so einen lauten Vogel halten wollten.
Als wir schon bald aufgeben dachten wurde es besser, als wenn Ringo es gespürt hätte.

Heute lieben wir unseren Buebeli genauso wie Pepsi. Die beiden sind voll im Saft und terrorisieren uns manchmal regelrecht, indem sie uns mit Ausdauer mitteilen was SIE wollen.

Neuer Wohnbereich für die Grauen

Im 08.12.2007 lösten wir die Papageienvoliere auf und die beiden bekamen 1/3 des Kinderzimmers zu ihrer Verfügung. Wir bauten ihr neues Zuhause direkt am Fenster, damit 1/3 des Geheges von der Sonne beschienen wird. Es gab ein Papageienhaus am Boden mit 2 Ein-/Ausgängen und einen Papageien-Baumnistkasten in der Höhe. Dazu einen Holzbaum und Sisaltaue von Wand zu Wand. Am Boden Hobelspäne, Badewanne und Spielzeug. Eine 50 cm hohe Holzabschrankung lässt sie wissen wo ihr Bereich endet.

Damit Pepsi und Ringo nicht über die Abschrankung hinaus flattern, oder gar herumfliegen (was sehr gefährlich wäre), werden den beiden die Flügel alle 2 Monate fachgerecht gestutzt.

Mit dieser Haltungsweise kommen sich Mensch und Papagei näher und die Vögel können sich besser entfalten.

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